LOSUNG DES TAGES

HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.

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Musik

neunXneu im April - Liederabend mit Penelope Mason & Klemens Althapp

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Unter dem Motto "In dem Schatten meiner Locken" stehen ausgewählte Lieder und Klavierwerke von Franz Schubert, Hugo Wolf, Francis penelope mason  klemens althapp 720pxPoulenc, George Gershwin und Leonard Bernstein (anlässlich des 100. Geburtstags des Komponisten) im Fokus des Liederabends mit der australisch-schweizerischen Sopranistin Penelope Mason und ihrem in Frankfurt lebenden Klavierbegleiter Klemens Althapp.

Penelope Mason hat schon auf vielen internationalen Bühnen gesungen. Am Staatstheater Darmstadt war sie 2016 als Contessa di Ceprano und Page in Verdis "Rigoletto" sowie zuvor als Satirino in „La Calisto“ von Cavalli. Die Sängerin sammelte umfangreiche Bühnenerfahrungen in Frankreich, der Schweiz, Luxemburg, Italien, Deutschland und Australien. Im Juni 2014 wurde ihr ein Stipendium für die Sommerakademie "Nei Stemmen" in Luxemburg bei dem Wettbwerb "Nei Stemmen International Singing Competition" (mit Barbara Fritoli als Jurorin) zuerkannt. Sie sang unter der Leitung von Umberto Finazzi (an der "Accademia di Perfezionamento per Cantanti Lirici" des Teatro alla Scala Mailand) die Rolle der Zerlina in Mozarts "Don Giovanni".
Penelope Mason ist auch auf der Konzertbühne zu Hause. Sie gab im Rahmen des Festivals "Musik im Park" ein Solokonzert im Schlosspark Rumpenheim, Offenbach, sowie zweimal das Promenadenkonzert im Frankfurter Palmengarten. Außerdem hat sie die Sopran-Solopartie in "The Messiah" und verschiedenen Bach-Kantaten in Deutschland und der Schweiz gesungen. Sie war aktive Teilnehmerin der Meisterklassen von Helmut Deutsch, Damon Nestor Ploumis, Norma Sharp, Alain Garichot und Laurent Pilot und im Sommer mit Dame Felicity Lott. Mason trägt auch den Titel Bachelor of Laws und ist zugelassene Anwältin in Australien.

Ein künstlerischer Schwerpunkt von Klemens Althapp liegt in der Weiterentwicklung besonderer Konzertformen, oft in Verbindung mit Literatur, Liedkunst und Improvisation. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit vielen Sängerinnen und Sängern. Auf Einladung des Elizabeth Harwood Memorial Trusts konzertierte er in Ipswich/England, es folgten Engagements der Opera Gelderland-Oost und Liederabende  unter anderem in Zürich, Luzern und Klagenfurt. In jüngster Zeit trat er vermehrt als Interpret eigener Lieder und Klavierstücke auf. Als Pianist erhielt er seine musikalische Ausbildung unter anderem bei Joachim Volkmann, Lev Natochenny (Klavier), sowie in den Liedgestaltungsklassen von Charles Spencer, Eugen Wangler und Rainer Hoffmann. Meisterkurse bei Karl-Heinz Kämmerling, Hans Leygraf, Helmut Deutsch, Axel Bauni und Irwin Gage ergänzten seither seine Ausbildung. Klemens Althapp unterrichtet  an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Der Hessische Rundfunk und der DLF haben ihn im Rahmen von Uraufführungen mehrfach zu Rundfunkaufnahmen verpflichtet. Das ZDF und das Südkoreanische Fernsehen KBS dokumentierten sein Klavierspiel.

Der Liederabend mit Penelope Mason und Klemens Althapp beginnt am Sonntag, 29. April 2018, um 17 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Enkheim (Laurentiusstraße 2, 60388 Frankfurt).

Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Text: Wolfgang Runkel

Bild:privat

neunXneu im April - Komponistenportrait Johannes Martin Kränzle

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Drei der neun diesjährigen Veranstaltungen in der Reihe 'neun x neu' der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim widmen sich johannes martin kraenzle christian palmKomponisten unserer Zeit. Den Anfang machte am 20. Februar der junge Komponist Paul Leonard Schäffer mit seiner im Advent 2017 uraufgeführten Komposition "Magnificat - Aria per organo", gespielt von dem emeritierten Frankfurter Orgelprofessor Martin Lücker. Nun ist Johannes Martin Kränzle zu Gast - der Öffentlichkeit hauptsächlich durch seine internationale Gesangskarriere bekannt - und wird anhand seiner 2016 komponierten "Lieder um Liebe" vorstellen, wie er als Komponist mit Fragen und Themen zu Leben und Glauben umgeht. Grundlage der zehn Lieder für mittlere Stimme und Streichquartett sind Liebesgedichte von Bertolt Brecht, die von der Mezzosopranistin Lena Haselmann und dem Malion-Quartett interpretiert werden.

Johannes Martin Kränzle, 1962 in Augsburg geboren, studierte zunächst Violine und Musiktheaterregie und erhielt nach seinem Gesangsstudium bei Martin Gründler in Frankfurt Festengagements in Dortmund, Hannover und Frankfurt. Er erarbeitete über Jahre ein breit gefächertes Repertoire von über 120 Partien. Gastproduktionen führten ihn an die großen  Opernhäuser weltweit, zahlreiche DVD- und CD-Produktionen dokumentieren sein umfassendes Opernschaffen.

Er ist Preisträger der internationalen Gesangswettbewerbe von Vercelli (Viotti), Perpignan und Paris (Placido Domingo). Seit dem Gewinn des Primo Grande Premio in Rio de Janeiro 1991 ist er ehrenamtlicher Gastprofessor in Natal/Brasilien, seit 2013 Gastprofessor an der Kölner Musikhochschule. 2010 Nominierung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST, 2011 „Sänger des Jahres “ bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT und Kölner Opernpreis. Seit 2014 ist der Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste.

2015 wird bei ihm eine aggressiv fortschreitende Form der Knochenmarkkrankheit MDS diagnostiziert und er muss sich einer Stammzelltransplantation unterziehen. Sein Bruder Andreas kann sein lebensrettender Spender sein. Mit großem Erfolg kommt er im September 2016 zurück auf die Bühne in seinem Debüt am Royal Opera House London in Mozarts Cosi fan tutte. 2017 folgten Produktionen und Debüts u.a. an der National Opera de Paris (Wozzeck), an der Hamburger Elbphilharmonie (Das Rheingold) und bei den Bayreuther Festspielen (Die Meistersinger von Nürnberg).

Aktuelle Projekte sind u.a. Falstaff (Ford) an der Vlaamske Opera Antwerpen/ Gent, Aus einem Totenhaus (Siskov) an der Oper Frankfurt und Der Ring des Nibelungen (Alberich) am Royal Opera House in London. Zahlreiche DVD - und CD- Produktionen dokumentieren seine Sängerkarriere.

Regelmäßig widmet sich der Bariton auch dem Konzertgesang, gibt Liederabende und Oratorienkonzerte. 1997 wird seine Komposition, die Kammeroper DER WURM, beim Kompositionswettbewerb in Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt. Der 2016 komponierte Zyklus „Lieder um Liebe“ nach Brechts Liebesgedichten findet zahlreiche Aufführungen.

Das Komponistenportrait mit Johannes Martin Kränzle beginnt am Dienstag, 10. April, um 20 Uhr in der Evangelischen Laurentiuskirche (Laurentiusstraße 1, 60388 Frankfurt).

Einlass ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Kantoreikonzert in der Passionszeit

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Vor genau 350 Jahren wurde die Markus-Passion von Marco Gioseppe Peranda (1625 - 1675) in Dresden uraufgeführt - nun ist das Werk anlässlich seines Jubiläums im Passionskonzert der Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim zu erleben.
   
Nach der musikalisch und inhaltlich intensiven Auseinandersetzung mit der Johannes-Passion von Heinrich Schütz in 2014 und seiner Matthäus-Passion in 2016 haben sich die Sängerinnen und Sänger seit Anfang des Jahres intensiv mit dem Passionsbericht aus dem ältesten der vier Evangelien beschäftigt. Wie bei Heinrich Schütz, dem die an Karfreitag 1668 uraufgeführte Markus-Passion aufgrund ihrer Überlieferung zunächst zugeschrieben wurde (was sich vor allem aus stilistischen Gründen später als unhaltbar erwies), zeichnet sich die Komposition von Marco Gioseppe Peranda dadurch aus, dass sie, abgesehen von einer Einleitung und einem Beschluss, ebenfalls keine Unterbrechung des Bibeltextes duldet. Durch den Verzicht auf Arien und Choräle, wie sie sie in den fast 60 Jahre später komponierten Evangelienberichten von Johann Sebastian Bach zu erleben sind, ist auch dieses Werk durch eine sehr direkte und dichte Dramaturgie gekennzeichnet. Die erzählenden und handelnden Personen des Bibeltextes treten dem Hörer durch diese Konzentration sehr direkt ins Bewusstsein.

Gemeinsam mit dem Evangelisten Lukas Schmidt (Tenor) und Wolfgang Rink (Bass) als Jesus wird die Kantorei Bergen-Enkheim, aus deren Reihen mit Max Schröder (Petrus), Daniel Rößler (Judas), Richard Steinert (Pilatus), Martin Jackel (Hoherpriester), Elke Klinger (Magd) und Christoph Neeb (Hauptmann) auch die kleinen solistischen Partien besetzt sind, unter der Leitung von Kantor Wolfgang Runkel das Werk am Palmsonntag, 25. März, um 18 Uhr in der Evangelischen Laurentiuskirche in Enkheim zur Aufführung bringen - Einlass ist um 17:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

neunXneu im Januar - Neujahrskonzert mit der Paul-Hindemith-Orchesterakademie

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Unter dem programmatischen Verantwortung des Bergen-Enkheimer Kantors Wolfgang Runkel haben sich die Eröffnungskonzerte zum Auftakt der jährlich neu aufgelegten Konzertreihe 'neun x neu' zum Neujahrskonzert avanciert.

2018 ist das Blechbläsertrio der Paul-Hindemith-Orchesterakademie des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zu Gast um das Neujahrskonzert mit anschließendem Sektempfang zu bestreiten. Die drei Stipendiaten der Paul-Hindemith-Orchesterakademie Timofej Stordeur (Trompete), Andrew Nissen (Posaune) und Sebastian Taddei (Horn) präsentieren ein spannendes und abwechslungsreiches Programm mit Werken von Francis Poulenc, Eric Ewazen, Franz Strauss, Claude Debussy und Anthony Plog.

Das Neujahrskonzert mit dem Blechbläsertrio der Paul-Hindemith-Orchesterakademie des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters beginnt am Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Bergen. Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Ökumenisches Weihnachtskonzert

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Alle zwei Jahre finden sich seit über 42 Jahren Musiker und musikalische Gruppen der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde in Bergen-Enkheim zusammen, um in weihnachtlicher Stimmung ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Benefizkonzert zu musizieren.

Dieses Mal wird das ökumenische Weihnachtskonzert von den Solisten Elisabeth Tzschentke (Sopran), Norbert Porth (Posaune) sowie dem Evangelischen Posaunenchor und der Kantorei Bergen-Enkheim gestaltet. Werner Schledt wird weihnachtlichen Texte rezitieren, und Pfarrerin Kathrin Fuchs sowie Pfarrer Uwe Hahner begleiten das Programm liturgisch. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Bernd Walz, Organist von St. Nikolaus, und Kantor Wolfgang Runkel.

Der Erlös des diesjährigen ökumenischen Weihnachtskonzertes ist in diesem Jahr jeweils hälftig bestimmt für die Elisabeth-Straßenambulanz des Caritasverbandes Frankfurt e.V. sowie für die von Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz mitgegründeten Krankenstation in Mangi im Kongo (Afrika).

Das Konzert beginnt am Dienstag, 26. Dezember, um 17 Uhr in der Katholischen Kirche St. Nikolaus in Bergen (Nordring 71-73, 60388 Frankfurt am Main). Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine großzügige Spende gebeten.