LOSUNG DES TAGES

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Musik

neunXneu im Januar - Neujahrskonzert mit der Paul-Hindemith-Orchesterakademie

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Unter dem programmatischen Verantwortung des Bergen-Enkheimer Kantors Wolfgang Runkel haben sich die Eröffnungskonzerte zum Auftakt der jährlich neu aufgelegten Konzertreihe 'neun x neu' zum Neujahrskonzert avanciert.

2018 ist das Blechbläsertrio der Paul-Hindemith-Orchesterakademie des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zu Gast um das Neujahrskonzert mit anschließendem Sektempfang zu bestreiten. Die drei Stipendiaten der Paul-Hindemith-Orchesterakademie Timofej Stordeur (Trompete), Andrew Nissen (Posaune) und Sebastian Taddei (Horn) präsentieren ein spannendes und abwechslungsreiches Programm mit Werken von Francis Poulenc, Eric Ewazen, Franz Strauss, Claude Debussy und Anthony Plog.

Das Neujahrskonzert mit dem Blechbläsertrio der Paul-Hindemith-Orchesterakademie des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters beginnt am Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Bergen. Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Ökumenisches Weihnachtskonzert

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Alle zwei Jahre finden sich seit über 42 Jahren Musiker und musikalische Gruppen der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde in Bergen-Enkheim zusammen, um in weihnachtlicher Stimmung ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Benefizkonzert zu musizieren.

Dieses Mal wird das ökumenische Weihnachtskonzert von den Solisten Elisabeth Tzschentke (Sopran), Norbert Porth (Posaune) sowie dem Evangelischen Posaunenchor und der Kantorei Bergen-Enkheim gestaltet. Werner Schledt wird weihnachtlichen Texte rezitieren, und Pfarrerin Kathrin Fuchs sowie Pfarrer Uwe Hahner begleiten das Programm liturgisch. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Bernd Walz, Organist von St. Nikolaus, und Kantor Wolfgang Runkel.

Der Erlös des diesjährigen ökumenischen Weihnachtskonzertes ist in diesem Jahr jeweils hälftig bestimmt für die Elisabeth-Straßenambulanz des Caritasverbandes Frankfurt e.V. sowie für die von Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz mitgegründeten Krankenstation in Mangi im Kongo (Afrika).

Das Konzert beginnt am Dienstag, 26. Dezember, um 17 Uhr in der Katholischen Kirche St. Nikolaus in Bergen (Nordring 71-73, 60388 Frankfurt am Main). Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine großzügige Spende gebeten.

neun x neu: 5 Jahre Laurentiusorgel - Schön klingt's!

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Am 12. August 2012 war es soweit dass die lange erwartete neue Orgel der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim in der Enkheimer Laurentiuskirche eingeweiht wurde. Seit der Einweihung des klanglich und technisch überaus raffinierten Instruments aus der Werkstatt des Marburger Orgelbauers Gerald Woehl, an der neben Bischof Dr. Martin Hein der damalige Kantor Bastian Baumann, sein späterer Nachfolger Wolfgang Runkel, Kantorei, Posaunenchor und Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum mitgewirkt haben, ist das Instrument bisher in etwa dreihundert Gottesdiensten und um die dreißig Konzerten zu erleben gewesen und hat sich durch seine außergewöhnlich vielfältigen und lebendigen Klangfarben einen weit über die Grenzen Bergen-Enkheims strahlenden Ruf erworben.
Zum fünften Geburtstag des noch jungen Instrumentes lädt die evangelische Kirchengemeinde nun für Sonntag, 13. August, zum Konzert mit dem Posaunenchor Bergen-Enkheim (Leitung: Ralf Schuh), der Kantorei unter dem Gastdirigat von Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum, Kantor Wolfgang Runkel sowie dem neuen nebenamtlichen Organisten Klaus Bauermann an der Laurentiusorgel ein.
Um 16:30 Uhr wird in einer Andacht zunächst die Grundsteinlegung der Enkheimer Laurentiuskirche vor 300 Jahren gefeiert, bevor um 17 Uhr das Konzert beginnt (Laurentiusstraße 1, 60388 Frankfurt).

Im Anschluss klingt der Abend mit einem Sommerfest am benachbarten Dietrich-Bonhoeffer-Haus mit Köstlichkeiten vom Grill, Fingerfood und passenden Getränken aus.
Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

neunXneu im Juni - Sisyphos liebt Barock

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Unter dem Motto 'Sisyphos liebt Barock' verspricht das anstehende Kammermusik-Konzert in der von der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim ausgerichteten Konzertreihe 'neun-x-neu', das am Sonntag, 25. Juni, im Evangelischen Gemeindezentrum in Bergen stattfindet, einen spannenden Abschluss vor der Sommerpause.
Werken barocker Meister wie Johann Sebastian Bach (1685 – 1750), William Byrd (1540 – 1623), Dario Castello (17. Jh.) und des Frankfurter Komponisten Georg Phillip Telemann (1681 – 1767), dessen Todesjahr sich aktuell zum 250. Mal jährt, stehen zeitgenössische Kompositionen von Barbara Heller (*1936), Willem Wander van Niiewkerk (*1955), Amico Dolci (1924 – 1977) sowie dem im benachbarten Bad Vilbel lebenden Gerhard Müller-Hornbach (*1951) als Kontrast gegenüber. Die Besetzung mit Blockflöten unterschiedlicher Lagen, Violoncello und Tasteninstrumenten - mal solo, mal im Duett oder Trio und Quartett - lässt klanglich viele spannenden Kombinationen zu, die von Ulrike Block und Hannelore Kaldun-Oehler (Blockflöten), Mareike Oehler (Violoncello) und Veit Oehler (Cembalo und Synthesizer) im Konzert vorgestellt werden.
Das Kammermusik-Konzert beginnt am Sonntag, 25. Juni 2017, um 17 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Bergen (Am Königshof 3-5, 60388 Frankfurt).
Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Ein deutsches Requiem als Höhepunkt des Reformations-Jubiläumsjahres

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Im Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" steht das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms (1833 - 1897) auf dem Konzertplan der rahel maas sergej falkKantoreien von St. Nicolai (Einstudierung: Andreas Schmidt) und Bergen-Enkheim (Einstudierung: Wolfgang Runkel) - ein anspruchsvolles Werk, das die fast 50 Sängerinnen und Sänger beider Chöre daher schon seit Jahresbeginn für die gemeinsamen Aufführungen am Trinitatis-Wochenende zu proben begonnen haben um das Stück "in die Kehle" zu bekommen.

daniel ochoa christian palm

Es gibt kaum ein Werk mit reformatorischerem Inhalt als das vor genau 150 Jahren uraufgeführte "deutsche Requiem": Brahms hat hier – im  Gegensatz zur klassischen lateinischen Totenmesse - ausschließlich deutschen Bibeltext vertont. Es ist ein Werk für die Lebenden, zum Trost und zur Stärkung. Endzeitstimmung und das wütende Getöse des "Tag des Zorns (Dies irae)" haben hier keinen Platz.

Unter den Chorwerken des Konzertrepertoires nimmt Brahms' Requiem einen führenden Platz ein, und schon Brahms' Zeitgenossen lobten die undogmatische, letztlich überkonfessionelle Auswahl der Textstellen, die Ausgewogenheit und Geschlossenheit der

Werkanlage und die Souveränität, mit der es der damals gerade 33-jährige Komponist verstanden hatte, historische Satztechniken mit zeitgenössischen Harmonien zu einer überzeugenden Einheit zu verbinden.

In den Solopartien ist die ausgezeichnete Sopranistin Rahel Maas zu erleben, die mit beiden Kantoreien eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet, sowie der international gefragte Bariton Daniel Ochoa, der in Frankfurt zuletzt im vergangenen Jahr anlässlich der Jubiläumstournee zum 800-jährigen Bestehen des Dresdner Kreuzchores mit dem Brahms-Requiem in der Alten Oper zu hören war. Gemeinsam mit dem Collegium Musicum St. Nicolai, das sich u.a. aus Mitgliedern der Frankfurter Orchester zusammensetzt, werden die Sängerinnen und Sänger der beiden Kantoreien die erst 2010 veröffentlichte Fassung für Bläserquintett, Streicher und Pauke aus der Feder von Joachim Linckelmann musizieren.

Ausführende sind Rahel Maas (Sopran), Daniel Ochoa (Bariton), die St. Nicolai-Kantorei (Einstudierung: Andreas Schmidt) und die Kantorei Bergen-Enkheim sowie das Collegium Musicum St. Nicolai unter der Leitung von Wolfgang Runkel.

Die Aufführung des Brahms-Requiems beginnt am Sonntag, 11. Juni, um 18:00 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim (Laurentiusstraße 1, 60388 Frankfurt) - der Eintritt ist frei. Bereits am Vortag ist das Werk in einer ersten Aufführung in der Neuen St. Nicolai-Kirche (am Zoo) zu erleben.

Text: Wolfgang Runkel

Bilder: Sergej Falk (R. Maas), Christian Palm (D. Ochoa)