LOSUNG DES TAGES

Mit Gott wollen wir Taten tun.

Psalm 60,14

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„... „Wenn aus Schweigen Reden wird, wenn aus Missverständnis Verstehen wird, wenn aus Lähmung Bewegung wird, wenn aus Angst Mut wird, wenn aus Zweifel Glaube wird, wenn aus Einsamkeit Gemeinschaft wird,...., wenn wir versuchen, den Undenkbaren zu denken, wenn wir versuchen, den Unergründbaren zu ergründen, wenn wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen, und es uns gelingt, dann weht der Heilige Geist. ..." 

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  Brief von Pfrin. Kathrin Fuchs
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Je näher die Adventszeit kommt, desto muffliger werden sie.


Lichterketten, Engel- und Sternendeko sind für sie ein Graus. Das brauchen sie alles nicht! Dabei genießen sie seit September Spekulatiuskekse. Um Weihnachstmärkte und Glühweinstände machen sie einen großen Bogen. Die Weihnachtslieder, die im Radio und in den Läden gespielt werden, können sie schon nach einer Woche nicht mehr hören. Das geht alles nicht an sie! Vor den Familientreffen am Fest selber würden sie sich am liebsten drücken. Das Gerede „Dieses Jahr machen wir es uns so richtig schön!, macht sie aggressiv. Am liebsten würden sie Weihnachten überspringen.


Aber um Weihnachten kommt keiner rum – auch Weihnachtsmuffel nicht!

Denn Weihnachten kommt einfach so, ungefragt, uneingeladen, unvorbereitet, ist plötzlich da – auch in jeder unaufgeräumten Wohnung. Es stört nicht, wenn der Haussegen schief hängt und der Weihnachtsbaum schief steht. Glanz und Gloria muss auch nicht sein. Gute Laune – ebenso wenig. Der Engel, der Weihnachten und die große Freude für alle (!), verkündet, setzt sich unbemerkt neben den Weihnachtsmuffel. Der Engel braucht nicht wirklich viel Platz. Er hält seine schlechte Laune aus, er hört seine Wut und seinen Ärger geduldig an und schweigt erst mal für eine lange Zeit. Er hat viel Geduld mitgebracht. (Mit Weihnachtsmuffeln muss man viel Geduld haben) Und der Engel hat Zeit. Freude braucht Zeit. Weihnachten auch. Weihnachten könnte man auch am 24. Juni feiern.
Weihnachten ist eigentlich immer.


Seit dem ersten Weihnachtsfest ist der Menschgewordene Gott nicht mehr wegzudenken aus unserer Welt. Er hält die Hoffnung auf Heil-sein lebendig. Er schürt immer wieder die Sehnsucht nach Liebe. Er verteidigt den Glauben auf ein friedvolles Miteinander aller Völker. Sein Versprechen auf Nähe begleitet in Sorge, in Schmerz, in Ohnmacht, in Furcht, auf der Flucht, in Krankheit, in Tod.
Gott ist nah.
Gott ist da.
Auch dem Weihnachtsmuffel.


Ich wünsche Ihnen eine segensleichte Advents- und Weihnachtszeit, die dem Frieden für alle näher kommt.


Ihre Kathrin Fuchs