LOSUNG DES TAGES

Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«?

Jesaja 40,27

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„... „Wenn aus Schweigen Reden wird, wenn aus Missverständnis Verstehen wird, wenn aus Lähmung Bewegung wird, wenn aus Angst Mut wird, wenn aus Zweifel Glaube wird, wenn aus Einsamkeit Gemeinschaft wird,...., wenn wir versuchen, den Undenkbaren zu denken, wenn wir versuchen, den Unergründbaren zu ergründen, wenn wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen, und es uns gelingt, dann weht der Heilige Geist. ..." 

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  Brief von Pfrin. Kathrin Fuchs
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… hat Weihnachten als Fest im Kirchenjahr, wenn man zum Beispiel Konfirmanden fragt, was sie für das wichtigste Fest im Jahr halten. Die „besondere Note“ hat Weihnachten für viele Menschen. Beim Familienfest schlechthin prallen aber manchmal auch sehr verschiedene Welten aufeinander. Manch einer ist froh, wenn die Weihnachtsstube in den ersten Januarwochen wieder zum normalen Wohnzimmer wird.

Trotzdem: alle bereiten sich darauf vor, auf die besondere Zeit im Jahr. Der Advent ist schon gefüllt mit besonderen Duftnoten von Lebkuchen über Zimt und würzigem Backwerk. Und wenn es dann Weihnachten geworden ist, genießen die meisten die besondere, die festliche Note der Feiertage. Offenbar gibt es das Bedürfnis danach. Einmal im Jahr darf es hochfeierlich und zugleich auch ein wenig rührselig sein. Erfahrungsgemäß sind die Gottesdienste an Heiligabend sehr gut besucht, zuweilen gar überfüllt. Ich genieße auch dann die Atmosphäre in unseren Kirchen.

Es gibt aber auch die andere Seite von Weihnachten, die nicht so genussvoll ist. Denn die Erwartungen sind hoch, wie das Fest sein soll. Und – das vergessen wir in unserem überwiegend gut situierten Milieu zuweilen – es gibt auch Menschen, die sich gar kein Geschenk leisten können, geschweige denn, eins bekommen. Es gibt Menschen, die geradezu Ängste entwickeln gegenüber diesem Fest. Wie erleben solche Menschen die Heilige Nacht? Was suchen die Menschen in der Heiligen Nacht? Oder was fehlt ihnen? Und was suchen Sie? Was wünschen Sie sich dieses Jahr zu Weihnachten?

Es gehört zum guten Ton der Weihnachtszeit, dass diejenigen nicht vergessen werden, denen es nicht so gut geht wie uns. Auch dies ist eine besondere Note zur Weihnachtszeit. Spendenbriefe aller Art flattern vermehrt in unsere Häuser – mit der Bitte um „Bank-Noten“. Unsere Herzen sollen sich anrühren lassen von der Not anderer, unsere Herzen sollen großzügiger werden.

Liebe Leserinnen und Leser, was wir Christenmenschen verschenken können, geht noch über das Materielle hinaus: Es ist das Weitersagen der Friedensbotschaft, die mit Jesu Geburt in die Welt kam. Davon können wir singen und sagen, nämlich so, wie es der Engel in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2 tut. Er verkündet große Freude für die Welt, die uns bis heute angeht und berührt. Martin Luther hat es wunderbar in Noten und Worten zusammengefasst in dem Lied Nr. 24 im Gesangbuch „Vom Himmel hoch, da komm ich her“.

Das ist der gute Ton der Weihnacht! Die Botschaft unseres Mensch gewordenen Gottes ist und bleibt die besondere Note zum Fest; Strophen 14 und 15: „Davon ich allzeit fröhlich sei, zu springen, singen immer frei das rechte Susannine (Wiegenlied) schön mit Herzenslust den süßen Ton. – Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen ein´gen Sohn. Des freuet sich der Engelschar und singet uns solch neues Jahr.“


Friedvolle, entspannte und festliche Weihnachten wünsche ich Ihnen und einen gesegneten Start ins neue Jahr 2013!


Ihre
Pfarrerin Karola Wehmeier