LOSUNG DES TAGES

Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«?

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Der frühere Universitätsmusikdirektor der Frankfurter Goethe-Universität ist als rühriger Chorleiter, Musikwissenschaftler und Komponist bekannt. In seiner "Missa brevis" für Violine und Klavier erklingen zwei Instrumente, die man zunächst nicht mit kirchlicher Musik in Verbindung bringt. Im Gesprächskonzert mit Pfarrerin Elisa Schneider und Kantor Wolfgang Runkel stellt der 1943 geborene Vollblutmusiker vor, wie er in seinem kompositorischen Schaffen mit Fragen und Themen zu Leben und Glauben umgeht. Mit Josef Unger an der Violine und Andreas Frese am Klavier sind zwei kompetente Interpreten für die Aufführung von Ridils Werk zu erleben.

 

Christian Ridil, geboren 1943 in Breslau, erhielt am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen eine gründliche schulische und musikalische Ausbildung (Klavier, Violine, Gesang, Harmonielehre). Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik und Theater München Schulmusik und Komposition bei Günter Bialas sowie Musikwissenschaft an der Universität Augsburg. Nach vierzehn Jahren gymnasialer Lehrtätigkeit in Neusäß/Augsburg wurde Christian Ridil an die Goethe-Universität Frankfurt/Main berufen. Dort lehrte er am Musikwissenschaftlichen Institut bis zur Emeritierung 2011 und leitete die universitätseigenen Chöre und Orchester. Im Studienjahr 1992/93 unterrichtete Ridil als Austausch-Professor am Trenton State College, New Jersey (USA). 1994 erfolgte die Ernennung zum Universitätsmusikdirektor, 2010 die Ehrenpromotion zum Dr. phil.

 

Als Leiter des von ihm 1976 mitbegründeten Augsburger Vokalensembles wie auch des Kammerchores der Goethe-Universität Frankfurt (1987) wurde Christian Ridil durch Konzertreisen und mediale Produktionen (TV, Radio, Schallplatten, CDs) einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

 

Für sein umfangreiches kompositorisches Schaffen wurde Ridil mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Es umfasst auch mehrere Auftragswerke wie etwa den Psalm 23 von 2008 anlässlich des 25-jährigen Bischofjubiläums von Kardinal Lehmann in Mainz. Ridils Orchester- und Kammermusikwerke wurden im In- und Ausland aufgeführt, unter anderem von Mitgliedern des Ensemble Modern, des Opernhaus- und Museumsorchesters Frankfurt, der Sinfonietta Dresden und des Nationalen Sinfonieorchesters des Polnischen Rundfunks.

 

Ridils Chorwerke gehören zum Repertoire vieler Vokalensembles. So werden seine Motetten, Choralkantaten und weltliche Vokalmusik unter anderem von den Domchören in Mainz und Regensburg, dem Chor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden sowie zahlreichen weiteren geistlichen und weltlichen Vokalensembles aufgeführt. Ridils Werke sind bei namhaften Verlagen erschienen.

 

Das Komponistenporträt mit Christian Ridil beginnt am Dienstag, 15. November, um 20 Uhr im Gemeindezentrum Heilig-Kreuz Enkheim (Barbarossastraße 63, 60388 Frankfurt Bergen-Enkheim).

 

Einlass ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Arrangieren und Transkribieren gehören zum Handwerkszeug eines Komponisten. Zu Bachs Zeiten war die Klarinette noch nicht erfunden. Im Gesprächskonzert mit Pfarrerin Elisa Schneider und Kantor Wolfgang Runkel werden originale Kompositionen des alten Meisters originellen Transkriptionen von Ulrich Büsing gegenüber gestellt. Der Bassklarinettist des hr-Sinfonieorchesters engagiert sich für Neue Musik und initiierte Kompositionsaufträge und Uraufführungen zahlreicher Kammermusikwerke. Mit großer Leidenschaft arrangiert er Werke für sein Klarinetten-Trio BlattArt, das in seinen Programmen gerne Literatur mit allen Instrumenten der Klarinettenfamilie, von der hohen Es-Klarinette bis hin zur Kontrabassklarinette, integriert.

 

Das Komponistenporträt mit Ulrich Büsing und dem Trio BlattArt beginnt am Dienstag, 4. Oktober, um 20 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim - Einlass ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen der KlangKirche '22 gibt es hier. 

Mit der Einstudierung der Lobgesang-Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) bereiten sich die Sängerinnen und Sänger unserer Kantorei gemeinsam mit der Johanniskantorei Bornheim derzeit auf zwei gemeinsame Jubiläumskonzerte vor. Die Kantorei Bergen-Enkheim feiert ihr 100-jähriges, die Johanniskantorei Bornheim, als ältester evangelischer Kirchenchor Frankfurts, ihr 145-jähriges Bestehen.

 

Die Kantoreien der Evangelischen Kirchengemeinden in Bergen-Enkheim und Bornheim zeichnet eine langjährige Kooperation und musikalische Freundschaft aus. Beide Chöre haben es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht, neben ihren jährlich stattfindenden Konzerten, größere kirchenmusikalische Werke (z.B. Schütz‘ "Matthäus-Passion" oder Herzogenbergs Oratorium "Die Geburt Christi") in Kooperation miteinander aufzuführen. Durch diese besonderen und anspruchsvolleren Musikprojekte konnten beide Kantoreien in der Vergangenheit immer wieder zeigen, zu welchen sängerischen und musikalischen Leistungen sie fähig sind und damit nicht zuletzt auch neue Sängerinnen und Sänger gewinnen. Beiden Chören ist es während der Zeit der Pandemie gelungen, die Chormitglieder durch verschiedene kreative Proben- und Konzertformate weiterhin für gemeinsames Chorsingen zu begeistern, Gottesdienste in unterschiedlichen Besetzungen musikalisch mitzugestalten und sogar neue Mitglieder in die Chöre aufzunehmen, sodass sich beide Chöre in einer guten und ausgewogenen stimmlichen und sängerischen Verfassung befinden. Beide Kantoreien feiern in diesem Jahr denkwürdige Chorjubiläum und haben dies zum Anlass genommen, den "Lobgesang" von Mendelssohn gemeinsam einzustudieren und zur Aufführung zu bringen.

 

In den Solopartien sind die beiden Sopranistinnen Nora Friedrichs und Simone Schwark, sowie der Tenor Michael Porter, Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt, zu erleben. Gemeinsam mit der Main Philharmonie werden die Johanniskantorei Bornheim und die Kantorei Bergen-Enkheim unter der Leitung von Jeannine Görde-Vogt und Wolfgang Runkel die kürzlich fertig gestellte Neuinstrumentierung für Kammerorchester aus der Feder von Joachim Linckelmann zur Aufführung bringen. Die Schirmherrschaft trägt Dr. Beate Hofmann, Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

 

Für das Konzert am Sonntag, 25. September, um 18 Uhr in der Enkheimer Laurentiuskirche sind Karten im Vorverkauf zu 25,- EUR reservierbar (mit Ermäßigung 12,50 EUR, gilt für Schüler, Studierende bis 27 Jahre, Auszubildende, Menschen mit Behinderung ab 80% GdB, Frankfurt-Pass-Inhaber), per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Tel. 06109 21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro). Restkarten gibt es an der Abendkasse, die am Konzerttag um 17 Uhr öffnet, für 30,- EUR bzw. mit Ermäßigung für 15,- EUR.

Gemeinsam mit unserem kirchenmusikalischen Förderverein KlangKirche e.V. laden wir herzlich zum anstehenden Orgelkonzert mit Simon Graeber ein:

 

Der neue Kantor und Organist im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen stellt sich mit Werken von Dietrich Buxtehude, Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen, Theo Brandmüller, sowie der jungen Komponistin Kathrin Denner vor.

 

Der in Kaiserslautern geborene Kirchenmusiker begann nach privatem Klavierunterricht ab 2006 seine kirchenmusikalische Ausbildung in Kaiserslautern und Speyer. Simon Graeber sammelte vor seinem Studium, das er 2010 mit Schulmusik an der HfM Saar begann und 2014 durch ein Studium evangelischer Kirchenmusik erweiterte und 2018 abschloss (Bachelor), Erfahrungen bei Meisterkursen in Österreich und Deutschland, sowie Konzerten und Wettbewerben im Saarland und Rheinland-Pfalz. Er studierte Chorleitung bei Georg Grün und Orgel bei Bernadetta Sunavska sowie Rainer Oster und nahm an Meisterkursen und Wettbewerben in Deutschland, der Schweiz und Österreich, als auch an Exkursionen nach Italien, sowie den Niederlanden mit Volker Hempfling, Adriano Martinolli, Jörg Abbing, Florian Biersack und Davide Monti teil.

 

Im südwestdeutschen Raum war Simon Graeber als Begleiter von Chören und Solisten (Instrumentalisten und Sängern), aber auch als Chorleiter und Organist tätig. In Luxemburg und im Saarland war er an Musikschulen als Dozent für Cembalo und Klavier tätig. Im 2016 gegründeten Barock-Ensemble „Quattropolitan“ war er im basso continuo als Organist und Cembalist zu hören, welches 2017 den zweiten Preis bei den Tagen alter Musik im Saarland gewann.

 

An der HfM Saar war er als Korrepetitor in den Klassen von Frank Wörner und Anke Kramer, sowie bei weiteren Dozenten und Projekten tätig. Von Oktober 2019 bis September 2020 war er Assistent des Bezirkskantors Thorsten Hülsemann im Kloster Maulbronn des Kirchenbezirks und Dekanats „Mühlacker“. Seit Oktober 2021 ist Simon Graeber Dekanatskantor des Dekanats Frankfurt und Offenbach in der Maria-Magdalena-Gemeinde.



Das Konzert mit Simon Graeber am Sonntag, 11. September, in der Enkheimer Laurentiuskirche beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 10,- Euro.

 

Kartenreservierung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Tel. 06109-21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro).

Seit der Einweihung der neuen Orgel der Enkheimer Laurentiuskirche im August 2012 hat sich unser aus der Werkstatt des renommierten Marburger Orgelbauers Gerald Woehl stammende Instrument als klanglich und technisch überaus raffiniert erwiesen. Für das Konzert zum 10. Geburtstag der Enkheimer Laurentiusorgel konnten wir Johannes Lang gewinnen, der seit Jahresbeginn Organist der Leipziger Thomaskirche, der Kirche Johann Sebastian Bachs, ist. Für den studierten Kirchenmusiker und Cembalisten ist mit der Berufung zum neuen Thomasorganisten ein Traum wahr geworden. Der ARD- und Bach-Preisträger ist erstmals in Frankfurt zu erleben.

 

Herr Lang, was bedeutet der Ruf in dieses angesehene Amt für Sie?

 

Es ist die Traumstelle, an die ich immer gedacht habe. Sie dann zu bekommen ist fantastisch. Ich freue mich täglich an den verschiedenen Herausforderungen, an der Zusammenarbeit mit dem Thomanerchor und natürlich an den herrlichen Orgeln in der Thomaskirche. Den „Atem Bachs“ im Nacken zu haben, ist mir Ansporn und Inspiration.

 

Ihr erstes Orgelkonzert in Frankfurt spielen Sie zum zehnten Geburtstag unserer Woehl-Orgel in der Enkheimer Laurentiuskirche. Woehl-Orgeln kennen Sie aus Ihrer Zeit in Potsdam und aus der Thomaskirche selbst. Was ist für Sie das Besondere an diesen Instrumenten?

 

Mich beeindruckt an Gerald Woehls Instrumenten seine Gabe, für jeden Raum und jede Aufgabe ein in sich schlüssiges und aussagekräftiges Instrument zu bauen. Es geht bei ihm immer um den Klang als Ausdruck der Empfindung der Spielenden, alles ist bei seinen Instrumenten darauf ausgelegt, dies möglichst leicht zu den Zuhörenden zu transportieren. Er versteht es wie nur ganz wenige, dass dazu eine Harmonie innerhalb des Instrumentes angelegt sein muss, in dem Bewusstsein, dass alle Teile einer Orgel in Beziehung zueinander stehen. Erst daraus kann das ergreifende Erlebnis mit Orgelklang entstehen.

 

Sie haben für das Konzert bei uns ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt - was war Ihnen dabei wichtig?

 

Der „Hymnus“ von Peteris Vasks, den Ihr Kantor Wolfgang Runkel vorgeschlagen hat, war da der Ideengeber. Intuitiv fiel mir dazu der Pfingsthymnus „Komm heiliger Geist“ von Weckmann ein, wozu sich schnell die große Bachfantasie hinzugesellte. Der sprudelnde Geist steht also im Vordergrund. Dazu habe ich Werke gewählt, zu denen ich eine intensive Beziehung habe. Christian Fink war mein Ururgroßonkel, Tilo Medek habe ich persönlich gekannt. Bachs Passacaglia setzt schließlich unter der Geistthematik den Schlusspunkt. Er holt dabei aus dem einfachsten thematischen Material das Maximum an „Verarbeitung“.

 

Die Schirmherrschaft für das Konzert zum 10. Geburtstag der Enkheimer Woehl-Orgel trägt Uwe Maibaum, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirchen von Kurhessen-Waldeck. Außerdem wird das Konzert durch den gemeinnützigen Förderverein KlangKirche e. V. unterstützt.

 

Das Konzert mit Johannes Lang am 14. August in der Enkheimer Laurentiuskirche beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 15,- Euro.

 

Kartenreservierung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Tel. 06109-21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro). 

 

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen der KlangKirche '22 gibt es hier.